Tag 13 – Hiroshima und Abschied unserer Gruppe

​Um 9:00 in der frühe ging es mit dem Bus zu einer Fähre, die uns mit hoher Geschwindigkeit zur Stadt Hiroshima brachte. 

Von dort aus ging es mit 4 vollbesetzten Taxis zu dem Stadtzentrum von Hiroshima.

Danach gab es Okonomiyaki in einem traditionellem Restaurant  namens Okonomimura welches sehr bekannt ist und sein diesjähriges 50.Jubiläum feierte.

Nach einem halbstündigen Aufenthalt in der Haupteinkaufsstraße, liefen wir an dem Atombombendom, dem Friedensdenkmal der Kinder und der Friedensflamme vorbei und gingen zu dem Friedensgedächtnismuseum von Hiroshima.

Durch Zufall erfuhren wir am Morgen, dass ausgerechnet an diesem Tag der 71. Gedenktag in Hiroshima stattgefunden hat.

Nach einer kurzen Einweisung im Atombombenmuseum, bekamen wir Audioguides und hatten 2 Stunden Zeit, die bedrückende Ausstellung zu betrachten.

Trotzallem erstaunte uns die Kraft und der Mut der Menschen, Hiroshima aus den Trümmern wieder aufzubauen. Der Wunsch der Menschen in Hiroshima ist deshalb seit je her eine friedliche Welt ohne Krieg und Atomwaffen.

Oftmals sind an Denkmälern bis zu 1000 gefaltete Kraniche zu finden. Man sagt, dass wenn man 1000 Kraniche faltet, man sich einen großen Wunsch wünschen darf. 

1000 Kraniche

Nach dem alle ein wenig betroffen zu dem Treffpunkt erschienen sind ging es wieder per Taxi und Schiff zurück zu unserem Hotel, wo wir in einem nahegelegenem Resteraunt unser letztes Abendessen in Ehime zu uns genommen haben. 

Die Menschen standen Schlange um für die Opfer zu beten.

Dieser Beitrag über unseren Tag in Hiroshima ist der letzte Beitrag zu unserem Programm in den Präfekturen, da wir morgen wieder nach Tokio fliegen. Das Programm für Tokio, abgesehen von ein bis zwei Pflichttreffen, liegt dabei ganz in unserer Hand. Auf uns wartet zum Beispiel das Gaming-Viertel Akihabara und die weltbekannte große Kreuzung in Shibuya. 

Ich bedanke ich mich im Namen der Gruppe bei allen Mamas und Papas, die diesen Blog verfolgt haben, und auch bei allen anderen, die Interesse am Blog gefunden haben. Wir werden Japan vermissen, uns aber auch darauf freuen, wieder unsere Familie, Freunde und Verwandte sehen zu können.

Vielen Dank!

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Tag 12 – Stadtführung und Besuch der Universität 

​Am Morgen machten wir einen kleinen Spaziergang durch die Stadt Yawatahama mit einem Stadtführer, der uns dabei die traditionellen  Bauten der Stadt zeigte und uns den Tempel der Stadt vorstellte.

Außerdem besuchten wir noch eine Färberei.

Danach verabschiedeten wir uns leider schon nach kurzer Zeit bei unseren Gastfamilien am Bahnhof von Yawatahama. Bei manchen Flossen sogar Tränen.

Nach einer kurzen Bahnfahrt in der wir unser Mittagessen hatten ging es mit einer Art Bimmelbahn weiter zu der Präfekturverwaltung der Stadt Matsuyama. Dort wurden wir herzlich empfangen und haben die Verwaltung kennengelernt.

Vor der Uni.

Um 14:30 ging es zu der Universität Ehime wo wir eine Diskussion mit den Studenten/Studentinnen über unser Jahresthema „Fair Play“ hatten. Zum Abschied führten sie uns noch über ihren Campus. 

Wir besprechen mit den japanischen Studenten das Thema „Fairplay in Sport, Gesellschaft und Alltag“.

Danach ging es mit der Bimmelbahn wieder zurück zum Hotel und dort in der nähe gab es ein leckeres Abendessen in einem Restaurant.

Tag 11 – Nudeln vom Fließband und ein sportlicher Nachmittag.

​Morgens ging es früh raus, um den hiesigen Fischmarkt zu besuchen. Der Geruch war etwas strenger, aber es herrschte reges Treiben. Sehr amüsant fanden wir das Schere-Stein-Papier-Spiel um zu bestimmen, wer zuerst von der Ware wählen durfte.

 Danach machten wir uns auf zur Hizuchi Grundschule. Diese ist wegen ihrer besonderen Architektur preisgekrönt und gilt als Kulturdenkmal. Als sehr schön empfanden wir die lichtdruchfluteten Klassenzimmer und wohl durchdachten Details. Außerdem wurden wir von vielen jungen japanischen Kindern ganz fröhlich begrüßt und verabschiedet.

Das Mittagessen war eine Besonderheit. Versteckt im Wald fanden wir ein gut besuchtes Restaurant in dem man Nudeln fischen konnte. Die Nudeln schwimmen in einer Art Rinne in kaltem Wasser vorbei, nun muss man sie nur noch mit den Stäbchen aufschnappen. Es stellte unsere Stäbchen-Fähigkeit auf die Probe, machte aber auch großen Spaß. 

Natürlich war der Tag noch lange nicht vorbei, denn nun standen für uns 3 Sportarten auf dem Programm. 

Zunächst durften wir uns an Curolling probieren. Es ist die eislose Variante des Curling, also in einer Halle.

Danach wurden wir von einem Kendo und Judo Club in einer gemeinsamen Halle begrüßt. Zuerst bekamen wir eine Demonstration von einem der Kendomeister. Und danach hieß es machen. In zwei Gruppen wurden uns die beiden Sportarten vorgestellt. Es war sehr interessant und spaßig. Die japanischen Jugendlichen hatten auch ihre Freude an den fremden Besuchern. 

Den Rest des Tages durften wir in den Familien verbringen.

Tag 10 – Zusammenführung mit den Gastfamilien und Empfangszeremonie

​Heute haben wir die zweite Präfektur Kochi verlassen und sind nach Ehime gefahren. Nach ungefähr 2-stündiger Fahrt kamen wir auch in Yawatahama an. Dort wurde uns Mandarinensaft aus regionalem Anbau serviert, während wir mit unseren neuen Gastfamilien zusammengeführt wurden. Nach kurzer Pause in den Gastfamilien, wurde für uns eine Empfanfszeremonie veranstaltet, bei der es reichlich zu Essen gab. Die Highlights waren Oberschülerinnen, die auf traditionellen Saiteninstrumenten Musikstücke zum Besten gaben (unter anderem die deutsche Nationalhymne). 

Die Schülerinnenit ihren schweren Instrumenten.

Natürlich führten wir auch noch ein mal unseren Tanz auf und bekamen dafür kräftigen Applaus.

Gruppenfoto mit den Gastfamilien und den Schülern der Oberschule.

Nach der Veranstaltung konnten alle mit ihren Gastfamilien den Rest des Abends verbringen.

Tag 9 – Karate, Teezeremonie und selbstgemachte Korallenanhänger

​Heute war Karate angesagt. Einer der Gastväter zeigte uns das übliche Training in seinem Dojo und natürlich durften wir es am eigenen Körper erfahren. Uns wurden Grundtechniken gezeigt und zusammen mit den großen und kleinen Karate-Kämpfern übten wir diese. 

Nachmittags wurden wir in die berühmte Tradition der Teezeremonie eingeführt. Von der Teezeremonien-AG einer Schule wurden wir empfangen und -natürlich- mit grünem Tee versorgt. Jedoch nicht ohne die dazugehörigen Rituale durchzuführen. Einige Teilnehmer rührten auch ihren eigenen Tee an und lernten ihn mit passender Manier zu servieren. 

Moritz und eine Schülerin verbeugen sich während der Teezeremonie voreinander.

Danach bekamen wir als Geschenke Miniatur-Origami und bekamen auch gezeigt, wie man diese in Normalgröße nachfalten konnte.

Als nächster Programmpunkt wurde uns gezeigt wie aus Korallen Schmuck hergestellt wird. Mit diesen Korallen Korallen-Perlen durften wir dann unseren eigenen Anhänger und auch ein Armband gestalten.

Angelina, Lina, Linda und Alex kreieren ihre eigenes Korallenarmband.

Daraufhin folgte eine Führung durch das Heimatmuseum, bei welcher wir einen Einblick in das Japan damaliger Zeiten erhielten.

Eine Nachbildung der Stadt, wie sie früher ausgesehen haben soll. 

Auch an diesem Abend genossen wir ein Bad im Onsen mit herrlichem Ausblick.

Tag 8 – traditionelle Feldarbeit und Hotel mit traumhaften Ausblick

​Der Tag begann mit dem Abschied von der 2. Gastfamilie 😦

Danach war der erste Programmpunkt Okra ernten. Beim Feld angekommen wurden wir mit entsprechender Arbeitskleidung ausgestattet. Das Ernten fiel nicht schwer und in kurzer Zeit hatten wir mehr als genug Okra-Schoten zusammen. 

Iris zeigt stolz ihre geernteten Okra-Schoten

Danach wurde Reis auf traditionelle Art und Weise gekocht. Während wir warteten wurden wir mit ebenfalls traditionell hergestelltem Crush-Eis versorgt. Jeder durfte einmal die alte Eismaschine nutzen. Als der Reis dann gekocht war, wurde uns gezeigt wie man Onigiri (Reisbällchen) macht.

Diese durften wir dann essen nachdem wir zum Grillen am Fluss gefahren sind. Dort wurden hauptsächlich regionale Produkte aufgetischt, sowie unsere Okras. Als alle reichlich gesättigt waren, machten wir uns auf zum Fluss, um Kanu zu fahren. Leider oder glücklicherweise wurde die Tour gekürzt. Obwohl es Spaß machte auf dem Meer den Wellen zu trotzen, wurde es bei gleißenden Sonne doch sehr anstrengend. Da wir jedoch gleich am Strand unter unserem Hotel landeten, hatten wir es nicht zu weit.

Nach dem traditionell japanischen Abendessen mit Tofu, den man am Tisch selbst kochte, genossen wir alle den Onsen mit Ausblick auf das Meer.

Tag 7 – In der Gastfamilie 

Den 7. Tag verbrachten wir in unseren unseren Gastfamilien, die ein Programm, individuell für uns gestalteten.

Eine Aktivität, die viele mit ihrer Gastfamilie unternommen haben, war an das Meer zu fahren. 

Tag 6 – Ein Tag gespickt mit Höhepunkten (Awa-Tanz-Gewinner, Okonomiyaki, und vieles mehr)

​Der Freitag begann mit dem Frühstück um 8:00 Uhr. Gegen 9:00 Uhr trafen wir dann auf die Leaders der Turnhalle vom Tokugin Tomoni Plaza. Unter den Jugendlichen befanden sich drei Mädchen, die am darauffolgenden Tag mit der japanischen Sportjugend (JJSA) nach Deutschland flogen, um dort ebenfalls knapp drei Wochen am 43. deutsch-japanischen Simultanaustausch teilzunehmen. Eine von ihnen wird in die Familie von Linda kommen.

Nach einer Vorstellungsrunde spielten wir Mitmachspiele um uns kennen zu lernen und das Eis zu brechen.

Wir spielen mit den japanischen Schülern.

So war die anfängliche Schüchterheit schon schnell verschwunden und es gab viel zu lachen.

Daraufhin präsentieren wir unser Jahresthema „Fairplay“ mit einem Video und einer Folie. Dies sollte dazu dienen, unsere Ansicht zu diesem Thema wiederzuspiegeln und eine Diskussion anzuregen. Die Jugendlichen waren offener als gedacht und sie erzählten uns, was sie unter „Fairplay“ verstehen und inwiefern sie das Gegenteil schon mal erlebt haben.

Unsere Folie zum Thema Fairplay im Sport und Gesellschaft.

Nach der Theorie ging es in die Sporthalle und wir spielten in gemischten Teams Volleyball.

Nach dem Mittagessen gingen wir gemeinsam mit den Jugendlichen ins Touristenzentrum Awaodori Kaikan. Vor Ort lernten wir den Awa Tanz kennen. 

Zunächst tanzten Awa-Tänzer auf einer Bühne und später durften wir alle mittanzen. Richard und Lina bekamen während des Tanzes eine Kette angezogen. Nach dem Tanz bekamen sie eine Art Urkunde für das Tanzen. Richard bekam dabei den ersten Platz und wurde mit einer Fahne und einer Urkunde geehrt. Es machte uns natürlich stolz, den besten Awa-Tänzer unter uns zu haben.

Lina bekommt ihre Urkunde übergeben

Nach der Vorstellung ging es direkt weiter zu einem Tempel, in dem wir zusammen mit einem Mönch und seinem Schüler das Meditieren lernten und das zukünftige Haus des Mönchs, welches gerade gebaut wird, betreten und begutachten konnten. Interessant war, dass es besondere Bauarbeiter gibt, die extra für solch eine Art des Bauens arrangiert werden. 

Mönch

Gegen Nachmittag/Abend waren wir gemeinsam in einem Restaurant, wo wir gemeinsam Okonomiyaki (=japanisches Omlett/herzhafte Pfannkuchen) selber machen konnten. Dafür, das wir es zum ersten mal machten lief es bei allen gut und es schmeckte sehr fein.

Angi gefällt es…

… und Maxi auch 😀

Daraufhin ging es auf ein japanisches Festival, auf dem wir in Dreiergruppen rumlaufen konnten. Es gab abwechslungsreiche Aufführungen auf einem ner Bühne. Dazu gehörten zum Beispiel Hip Hop oder der Awa-Tanz. Über dem Wasser sahen am Ende wir noch ein wunderschönes Feuerwerk (welches in Deutschland bestimmt so nicht erlaubt wäre ;D). 

HipHop Aufführung die es in sich hatte.

Danach gab es einen Awatanz auf der Bühne, bei dem wir später mittanzen konnten. So tanzten wir zum Treffpunkt und liefen dann gemeinsam zurück ins Hotel.

Tag 5 – German House, Narutostrudel und Tränen bei der Sayonara-Party

​Am Donnerstag fuhren wir nach dem Frühstück in die Stadt Naruto, wo wir zunächst das Naruto German House besuchten. Dort wurden wir überraschenderweise von einem deutschen Museumsführer begrüßt und durch das Museum geführt. Thema war das Kriegsgefangenenlager Bando. Ab 1917 wurden ca. 1000 deutsche Soldaten dorthin verlegt, die zwar Gefangene waren, jedoch die größtmögliche Bewegungsfreiheit hatten und sehr gelobt wurden. Es schien, als ob ein deutsches Dorf auf japanischem Grund und Boden stand.

Anschließend besuchten wir den Oomahiko Schrein, der auch einen großen Park hatte. Die deutsche Brücke, von der uns kurz davor im German House erzählt wurde, war in diesem Park vorzufinden. Durch viele Treppen und Wege schien uns das Gelände des Schreins riesig.

Der Eingang zur Anlage.

Danach fuhren wir zum Naruto-Strudel, auf den wir uns schon lange freuten. Wir liefen über eine sehr lange Brücke über den Strudel. Ab und zu waren Glasscheiben im Boden eingesetzt, sodass es möglich war, nach unten auf den Strudel zu schauen. Für Menschen mit Höhenangst nicht empfehlenswert, aber ansonsten einfach nur traumhaft ;D

Angie, Lina und Mariesol über dem Narutostrudel.

Alexander vor der Narutobrücke.

Nach dem Mittagessen fuhren wir dann gemeinsam zum Strand, um uns abzukühlen. Die Zeit war zwar knapp, aber wir holten alles raus was ging. Es war eine tolle Abwechslung im Programm. Die Wellen waren riesig und das Wasser angenehm warm.

Nach dem Strand ging es dann auch schon weiter zum nächsten Gewässer. Die Asebi heiße Quelle stand auf dem Programm, sodass die meisten gerade in Badekleidung blieben.

Die heiße Quelle war ein „Onsen“, das in zwei Bereiche – männlich und weiblich – aufgeteilt war, und man nackt reingegangen ist. Vor Ort waren vier verschiedene Becken mit verschiedenen Temperaturen, von denen drei über 40° C warm waren, also eine heiße Angelegenheit.

Total enstpannt und erholt ging es dann auch schon weiter zur Abschiedsparty mit den Gastfamilien. 

Reden wurden gehalten, wir haben uns bedankt und Geschenke wurden auf beiden Seiten ausgetauscht (ob das mit dem Koffergewicht noch hinhaut?). Nach einem traditionell japanischen Musikauftritt führten wir unseren Tanz vor. Daraufhin war das Buffet eröffnet und es hörte nicht mehr auf mit Essensnachschub

Wir führen unseren Tanz auf.

Nach dem Essen kam dann der Moment des Abschieds. Es liefen Tränen und es wurde noch mehr geschenkt. Es war schade, zu wissen, dass wir unsere Gastfamilien wahrscheinlich nie wieder sehen werden.

Nach der 2-stündigen Abschiedsparty sind wir weiter in ein Hotel gefahren, wo wir eine ruhige Nacht verbrachten.

Tag 4 – Sumo Highlight, besonderer Tempel und Unfall mit der Warmluftbürste 

​​Unser Programm begann heute Morgen mit Sumo in der Itano Oberschule. Wir trafen uns gemeinsam um 9 Uhr und sind dann losgefahren. Als wir angekommen waren und in die Trainingshalle gingen, hatten Schüler der Itano Oberschule gerade Training. Sie wärmten sich in ihren Sumo-Gürteln zunächst auf und zeigten uns, wie ein typisches Sumo-Training und ein Kampf funktioniert. Der Anblick war anfangs etwas eigenartig, aber man hat sich schnell daran gewöhnt. Wir waren alle total überrascht und fasziniert, was für eine Kraft die jugendlichen Sumo-Ringer hatten. Anschließend hatten wir selbst die Gelegenheit, einen Sumo-Gürtel anzuziehen und vom Aufwärmen bis zum Sumo-Kampf alles auszuprobieren

Zwei kämpfende Sumoringer.

Richard hat sich sogar getraut Gegen einen echten Sumozu kämpfen.

Mariesol wird für das Fernsehen befragt. Natürlich nicht ohne die Hilfe von Tatsu im Sumo-Gürtel.

Nach dem Sumo-Training fuhren wir gemeinsam zu einem Fußballtraining einer Mannschaft, die in der zweiten Liga Japans ist. die Mannschaft heißt Tokushima Vortis. Es war interessant zu sehen, dass Fußball, neben Baseball, auch in Japan eine große Rolle spielt, wenn auch nicht so, wie bei uns in Deutschland.

Im Anschluss sind wir zu einem Krankenhaus, das dem Gastvater von Benjamin, Moritz und Maxi gehört gefahren. Dort hatten wir die Möglichkeit zu duschen. Durch einen kleinen Unfall mit einer Warmluftbürste kam es zu einer leichten Verzögerung des Programmes, weshalb wir vor Ort in einer Art Halle zu Mittag essen mussten. Zum Glück kam niemand zu Schaden. Lediglich ein paar Haare mussten abgeschnitten werden.

Keine Sorge, die Frisur sitzt

Nach dem Essen, durften wir in einem Museum die Indigo-Färberei kennen lernen und ein Tuch nach dem Muster unserer Wahl selbst färben. Das Tuch durften wir als Geschenk behalten. Zum Ende des Programms, bekamen wir die Gelegenheit, einen Schrein zu besichtigen. Dieser Schrein ist besonders, weil er der erste von 88 Schreinen auf Shikoku ist, die man auf einer Pilgerreise besuchen kann. 

Wir bekamen von unserem Betreuer gezeigt, wie man einen Tempel richtig besucht, und wie man sich dort verhalten muss. Wichtige Regeln sind zum Beispiel: Sich vor dem Tor zum Schrein verbeugen, sowohl beim Eintreten und Rausgehen, nicht in der Mitte des Weges den Tempel betreten, an einem Brunnen sich mit einem Schöpfer erst die linke Hand, dann die Rechte, den Mund und zum Schluss den Schöpfer zu waschen. Der Schrein, sowie der Park um den Schrein herum waren atemberaubend schön und Kois konnten wir auch füttern.

Zwei Pilgerinnen in traditioneller Pilgerkleidung vor dem Eingang zur Tempelanlage 

Gegen 17 Uhr wurden wir schließlich von unseren Gastfamilien abgeholt. Manche Gastfamilien haben noch etwas mit ihren Gästen unternommen, wie zum Beispiel Kalligraphie (die Kunst mit Pinsel und Farbe zu schreiben).