Tag 5 – German House, Narutostrudel und Tränen bei der Sayonara-Party

​Am Donnerstag fuhren wir nach dem Frühstück in die Stadt Naruto, wo wir zunächst das Naruto German House besuchten. Dort wurden wir überraschenderweise von einem deutschen Museumsführer begrüßt und durch das Museum geführt. Thema war das Kriegsgefangenenlager Bando. Ab 1917 wurden ca. 1000 deutsche Soldaten dorthin verlegt, die zwar Gefangene waren, jedoch die größtmögliche Bewegungsfreiheit hatten und sehr gelobt wurden. Es schien, als ob ein deutsches Dorf auf japanischem Grund und Boden stand.

Anschließend besuchten wir den Oomahiko Schrein, der auch einen großen Park hatte. Die deutsche Brücke, von der uns kurz davor im German House erzählt wurde, war in diesem Park vorzufinden. Durch viele Treppen und Wege schien uns das Gelände des Schreins riesig.

Der Eingang zur Anlage.

Danach fuhren wir zum Naruto-Strudel, auf den wir uns schon lange freuten. Wir liefen über eine sehr lange Brücke über den Strudel. Ab und zu waren Glasscheiben im Boden eingesetzt, sodass es möglich war, nach unten auf den Strudel zu schauen. Für Menschen mit Höhenangst nicht empfehlenswert, aber ansonsten einfach nur traumhaft ;D

Angie, Lina und Mariesol über dem Narutostrudel.

Alexander vor der Narutobrücke.

Nach dem Mittagessen fuhren wir dann gemeinsam zum Strand, um uns abzukühlen. Die Zeit war zwar knapp, aber wir holten alles raus was ging. Es war eine tolle Abwechslung im Programm. Die Wellen waren riesig und das Wasser angenehm warm.

Nach dem Strand ging es dann auch schon weiter zum nächsten Gewässer. Die Asebi heiße Quelle stand auf dem Programm, sodass die meisten gerade in Badekleidung blieben.

Die heiße Quelle war ein „Onsen“, das in zwei Bereiche – männlich und weiblich – aufgeteilt war, und man nackt reingegangen ist. Vor Ort waren vier verschiedene Becken mit verschiedenen Temperaturen, von denen drei über 40° C warm waren, also eine heiße Angelegenheit.

Total enstpannt und erholt ging es dann auch schon weiter zur Abschiedsparty mit den Gastfamilien. 

Reden wurden gehalten, wir haben uns bedankt und Geschenke wurden auf beiden Seiten ausgetauscht (ob das mit dem Koffergewicht noch hinhaut?). Nach einem traditionell japanischen Musikauftritt führten wir unseren Tanz vor. Daraufhin war das Buffet eröffnet und es hörte nicht mehr auf mit Essensnachschub

Wir führen unseren Tanz auf.

Nach dem Essen kam dann der Moment des Abschieds. Es liefen Tränen und es wurde noch mehr geschenkt. Es war schade, zu wissen, dass wir unsere Gastfamilien wahrscheinlich nie wieder sehen werden.

Nach der 2-stündigen Abschiedsparty sind wir weiter in ein Hotel gefahren, wo wir eine ruhige Nacht verbrachten.

Advertisements

Autor: 43deutschjapanischersimultanaustausch

Hallo liebe Japanfreunde, Eltern und Interessierte, Auf diesem Blog gibt es regelmäßig Informationen über den 43. Deutsch-Japanischen Simultanaustausch der Deutschen Sportjugend. Während unserem Aufenthalt in Japan, wird der Blog täglich erneuert und mit Text sowie mit Bildern gefüllt. Die Gruppe Saarland/Rheinland-Pfalz freut sich auf Japan und wünscht allen Teilnehmern, auch denen, die nicht dabei sein können, viel Spaß und eine schöne Zeit. :)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s